FN-Wettbewerb „Aufgeweckt und clever – mein Verein“
Erfolgreiche Ideen zur Mitgliedergewinnung gesucht
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Beiratssitzung 3. April 20 Uhr in der Munte
Mitgliederversammlung 24. April 20 Uhr in der Munte
“Vereine und Steuern”
Die Broschüre ist ab sofort in allen Finanzämtern und Bürger-Service-Centern erhältlich. Die Broschüre behandelt das gesamte Spektrum der steuerlichen Fragen, die sich vor allem für Vereinsvorstände stellen. Abgedruckt sind auch Vordrucke und Formulare, die in der Vereinspraxis benötigt werden, z.B. die unterschiedlichen Spendenbescheinigungen. Die Broschüre schafft Klarheit, Erleichterung und mehr Sicherheit für die Arbeit in den Vorständen.
Downloads
ARAG zusätzlicher Versicherungsschutz für jedes Mitglied des PSV.
Merkblatt 2009 zum Sportversicherungsvertrag
Merkblatt zum Versicherungsschutz für den privaten und
im Verein betriebenen Reit-und Fahrsport als pdf-Datei für
den Pferdesportverband Bremen e.V.
Versicherungsschutz Ehrenamt
Reiten ohne Helm
Arbeitshilfe Allgemeine Jugendarbeit
Fairer-Sport Poster Fairer Sport
Mustersatzung Pferdesportverein 2010
Das Versicherungsbüro online jetzt mit noch mehr Service
www.arag-sport.de/de
ARAG informiert
Aufgabenheft Geschrieben von: fn-press
Warendorf (fn-press). „Blau, blau, blau sind alle meine – Aufgabenhefte“. Mit der Neuauflage der Aufgabenhefte Reiten, Fahren und Voltigieren, die am 1. Januar 2012 in Kraft treten, ändern die bisher gelben kleinen Ringbücher ihre Farbe. Und auch das Format wird jackentaschenfreundlicher. Es wird ein wenig kleiner und das Ringbuchmaterial etwas flexibler. Das war es aber auch schon mit den Äußerlichkeiten. Die wirklich wichtigen Änderungen stecken zwischen den blauen Buchdeckeln. Mehr als 50 Prozent der Aufgaben sind verändert oder neu. Was neu ist, stellen wir hier in Kürze vor.
Neue Aufgaben zu erstellen ist aufwändig. Bereits im Oktober 2009 nahm die Überarbeitung ihren Anfang mit der Analyse der Aufgabenhefte: Was hat sich bewährt? Wo muss durch eine Anpassung in der Ausbildung von Reitern, Fahrern, Voltigierern und Pferden Einfluss genommen oder gar gegengesteuert werden? Es wurden Zielsetzungen formuliert, auf deren Basis die dafür eingerichteten Arbeitskreise mit Experten sich an die Überarbeitung machten. Die Ergebnisse wurden mit Reitern und Pferden ausprobiert, verschiedenen Zustimmungsgremien vorgestellt und passierten dann schließlich im Mai 2011 die FN-Tagungen. Damit sind die neuen Aufgabenhefte ein Werk vieler Fachleute: Ausbilder, Richter, Bundestrainer. Allein für Reiten war eine 14-köpfige Fachgruppe unter dem Vorsitz von Dr. Dieter Schüle im Einsatz, dazu zwei weitere Arbeitskreise für die „Vielseitigkeitsaufgaben“ und die Entwicklung der Standardparcours, in dem natürlich auch Parcoursbauer mitwirkten.
Aufgabenheft Reiten 2012
Den Neuerungen im Aufgabenheft Reiten liegen drei Ziele zugrunde: Erstens sollen die Aufgaben hinsichtlich Linienführung, Lektionsabfragen und Schwierigkeitsgrad besser unterschieden werden können. Daraus ergibt sich die Aufteilung in Ein-Sterne und Zwei-Sterne-Aufgaben ab Klasse A. Das erlaubt eine bessere Abstufung der Schwierigkeitsgrade und kleinere Schritte in den Anforderungs-Steigerungen. Zweitens sollen das Gerittensein des Pferdes und die reiterlichen Fähigkeiten noch besser überprüfbar sein. Aus diesem Grunde werden einerseits neue Lektionen und Lektionsabfolgen eingeführt. Zudem setzt sich die Schlussnote nun aus den einfach gewerteten Einzelnoten Schritt, Trab und Galopp sowie den mit Faktor zwei einfließenden Noten für Gehorsam und Durchlässigkeit des Pferdes sowie Sitz und Einwirkung des Reiters zusammen. Drittens wurden die Anforderungen für junge Pferde – innerhalb der verschiedenen Klassen – dem Ausbildungsstand besser angepasst.
Und das sind die wichtigsten Neuerungen in der Dressur:
•   Aus den Dressurpferde- und Eignungsprüfungen der Klasse A wird das Rückwärtsrichten herausgenommen, da es vielen jungen Pferden noch zu schwer fiel. Zudem können Dressurpferdeprüfungen der Klasse A nun auch auf einem 20×60-Viereck geritten werden, damit sich die jungen Pferde besser entfalten können.
•   In Dressurprüfungen der Klasse A wird vermehrt das Viereck verkleinern oder vergrößern aufgenommen – in A*-Aufgaben im Schritt, in A**-Aufgaben im Trab. Damit soll der Schenkelgehorsam des Pferdes sowie die diagonale Hilfengebung des Reiters überprüft werden.
•   In Dressurprüfungen der Klasse L bleiben in L* die bisherigen Anforderungen bestehen, in L** werden aber die Lektionen Schulterherein und Traversalen abgefragt. Auf diese Weise führen die L**-Aufgaben zur Klasse M hin, allerdings ohne fliegende Galoppwechsel jedoch mit starkem Schritt.
•   Bei Dressurprüfungen der Klasse M wurden einige Aufgaben verbessert und aktualisiert, zusätzlich gibt es eine neue M**-Aufgabe, um die Auswahl zu vergrößern.
•   In den Dressurprüfungen der Klasse S gibt es ab 2012 eine Übergangsaufgabe für sieben- bis achtjährige Pferde mit entsprechend angeglichenem Anforderungsgrad wie zum Beispiel einer Viertel Pirouette statt wie bisher einer halben. Diese Aufgabe – alternativ auf Trense oder Kandare vom Veranstalter auszuschreiben – soll es den jungen Pferden erleichtern, in den S-Bereich hineinzuwachsen.
•   Bei Vielseitigkeitsaufgaben gibt es neue A-, L- und M-Aufgaben, die jetzt systematisch aufeinander aufbauen und zum Teil aus dem internationalen Reglement übernommen wurden.
Die Neuerungen im Springen betreffen vor allem die dressurmäßige Ausbildung von Reiter und Pferd. Entsprechend wurden die alten Standardparcours überarbeitet. Gefordert werden ab 2012 unter anderem Volten, Zirkel und Kehrtvolten im Trab und Galopp, außerdem wird bereits das Einreiten, Halten und Grüßen bei der Wertnotenfindung berücksichtigt. Mit den Anpassungen kommt man auch den Parcoursbauern entgegen. Denn die überarbeiteten Standardparcours sind weitgehend Vorschläge, die bestimmte Vorgaben wie Höhe, Anzahl Steilsprünge, Oxer oder Kombinationen enthalten, und sich unter Einhaltung dieser Vorgaben in bestehende Parcours integrieren lassen. Somit wird der Umbauaufwand bei Turnieren geringer.
Das neue Aufgabenheft Reiten erscheint zu den DKB-Bundeschampionaten (31. August bis 4. September) und ist ab Anfang September beim FNverlag (Telefon 02581/6362-154 oder –254, Fax 02581/6362-212, E-Mail vertrieb-fnverlag@fn-dokr.de , www.fnverlag.de) erhältlich. Das 352 Seiten umfassende Ringbuch kostet ca. 16,80 Euro (mit Ordner). Wer den alten gelben Ordner behalten will, kann nur den neuen Inhalt für ca. 11,80 Euro bestellen.
Wichtiger Hinweis für Veranstalter: Die Veranstalter müssen sich für die Turniersaison 2012 unbedingt mit den neuen Aufgabenheften auseinandersetzen, bevor sie die Aufgaben ausschreiben. Viele Aufgaben haben neue Nummern und neue Anforderungsprofile.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) verlängert das Schulpferdeberatungsprogramm für Reitvereine und Pferdebetriebe, das mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) im vergangenen Herbst aufgelegt wurde. Damit können rund 20 weitere Vereine und Betriebe in den Genuss einer individuellen Erstberatung für ihre Reitschule kommen. Schon 34 Vereine und Betriebe haben die bezuschusste Erstberatung genutzt. Neu ist außerdem, dass alle erstberatenen Reitschulen ein Folgeangebot für die Beratung erhalten. <mehr>






