Bremen zu Gast in Langenfeld zum Bundesvierkampf vom 22. bis 24.04.2022

Bei herrlichem Sonnenschein und auf einer wundervollen Reitsportanlage mit idealen Platz- und Bodenverhältnissen wurden in der Rheinländischen Reit- und Fahrschule die bundesweit besten Vierkämpfer ermittelt.

Am Freitagvormittag fiel der Startschuss mit der Teildisziplin Schwimmen und hier zeigten alle Bremer hervorragende Leistungen, indem jeder von ihnen eine neue persönliche Bestzeit erzielte. Ganz besonders über sich hinausgewachsen ist die erst 12-jährige Elisabeth Claussen, die ihre Trainingszeit um ganze acht Sekunden unterbot.

Gut gelaunt und hochmotiviert folgte am Samstagmorgen die Dressur. Das Pferde-Los schien hervorragend, doch nicht immer läuft alles wie geplant oder erwartet. Beste Bremerin in der Dressur war mit einer Wertnote von 7,2 überraschend Springreiterin Lena Magull mit einem zugelosten Springpferd aus Hessen. Die zunächst flüssig und harmonisch begonnene Aufgabe geriet in der Galopptour unerwartet ins Stocken und minderte damit nicht nur die Wertnote einer Reiterin, sondern leider die der ganzen Truppe. Entsprechend gedrückt war zunächst die Stimmung im gesamten Team.

Doch die Bremer berappelten sich schnell wieder und gingen mit starkem Kampfgeist auf die anspruchsvolle Laufstrecke. Vor ihnen lag ein 3.000m Geländelauf, vorwiegend auf Sand und teils mit Hügeln. Ein ganz besonderer Glückwunsch geht hier an Marie Ehlen, die mit 11:51min als schnellste weibliche Läuferin im gesamten Starterfeld ausgezeichnet wurde.

Abschließend stand am Sonntagvormittag noch Springen auf dem Programm. Alle vier Bremer zeigten souveräne Runden, doch mit insgesamt drei fallenden Stangen wollte das letzte quentchen Glück auch hier nicht ganz behilflich sein. Besonders stolz darf Fabienne auf ihre Stute Chellsy sein, da diese als Fremdpferd mit einer Reiterin aus Schleswig-Holstein und einer 8,7 die höchste Springnote des Tages ablieferte.

Um es mit den Worten von Pierre de Coubertins zu sagen: „Teilnehmen ist wichtiger als Siegen.“ – die vier Mädels um Reservereiterin Olenka Schmezer und Mannschaftsführer Ronald Donn haben viel Teamgeist gezeigt und immer weiter gekämpt. Sie waren stets füreinander da und hatten trotz allem sehr viel Spass an der Veranstaltung.

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