Finalsieger der Bremer Cupserien stehen fest

Zum dritten Mal fanden die Finalprüfungen der Bremer Cup-Serien beim RC St. Georg zu Bremen statt. Zehn junge Pferdesportler hatten sich über sechs Qualifikationsprüfungen für das Finale des Bremer Jugendteamcups, qualifiziert.

Gleich das erste Paar, die fünfzehnjährige Hannah Könemann (RFV Echem-Scharnebeck) mit ihrer sechsjährigen Stute Fairytale kassierte mit einer 7,8 die höchste Note der Prüfung. Den zweiten Platz belegte mit der Wertnote 7,4 Pia Wieck (RV Heiligenfelde u.U.) im Sattel von Hope. Das drittbeste Ergebnis erzielte Johanna Hohl vom RFV Heisterholz mit Grenzhoehes Inez (Wertnote 7,2).

Als zweites hatten die kleinen Pferdesportler ihren großen Auftritt im Finale des Spielwaren Sanders Kiddie Cup, einem Führzügelklassenwettbewerb. Die ausschließlich weiblichen Teilnehmerinnen waren alle hoch konzentriert und machten eine gute Figur auf ihren hübsch herausgeputzten Ponys. Die überzeugendste Vorstellung lieferte in diesem Jahr Carla Wehberg (RFG Fischerhude ab. Die Richterinnen Angelika Freesemann und Andrea Moritz gaben der kleinen Reiterin und ihrem Pony Nanchos Ivory die Wertnote 7,8. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Fiona Kollo (RFV Hambergen) auf Airyhope Sophie (Wertnote 7,5) vor Emma Pauline Bönsel (RV Stuhr) und Kala (Wertnote 7,4).

Den Höhepunkt des Turniertages bildete das Finale des Bremer Dressurcups, der von Carrie und Bernd Schopf gesponsort wird. Für das Finale hatten sich diejenigen jeweils sechs Pony- und Großpferdereiter qualifiziert, die nach den fünf Qualifikationsprüfungen die meisten Punkte gesammelt hatten, wobei die drei besten Starts eines jeden Reiters in die Wertung flossen. Für die jeweils drei am besten bewerteten Pony- und Großpferdereiter am Finaltag stand ein Pony- bzw. Pferdewechsel auf dem Programm. Knappe sieben Minuten Zeit verblieben den insgesamt sechs Endrundenteilnehmern, um sich auf die Sportpartner ihrer Mitstreiter einzustellen und die Dressurreiterprüfung der Klasse L jeweils zwei weitere Male zu reiten.

Bei den Ponyreitern siegte Lina Otte (RFV Holdorf) mit Iduno (22,2 Punkte). Das zweitbeste Ergebnis erzielte Marie Anneke Ehlen (RFV Bokel) mit Arts Deltano (20,2 Punkte). Platz Drei belegte Rena Sophie Büttelmann (RFV Hambergen) mit Carlsson (19,2 Punkte).

Bi den Großpferdereitern konnte Vorjahressiegerin Sina Stüwe (RFV Diek-Bassum) ihren Triumph wiederholen, diesmal jedoch nicht mit Feeling Good sondern mit Quintus Sertorius. Die Siebzehnjährige steuerte auch die Fremdpferde souverän und harmonisch durch die Aufgabe und hatte am Ende mit 22,0 Punkten einen guten Vorsprung zu den Platzierten. Den zweiten Platz belegte mit 19,8 Punkten Jennifer Erbst (RV Elmlohe-Marschkamp) mit Kingston. An dritter Stelle rangierte Marie Köhler (RFV Hambergen) mit 18,8 Punkten.

 

 

Text und Bilder: Julia Würzburg