Gelungene Premiere des Bremer Schulpferde-Cups

Die Idee, einen Cup nur für Schulreiter und –pferde ins Leben zu rufen entstand bei einem der regelmäßig stattfindenden Bremer Reitlehrer-Workshops. Für die Idee begeistern konnten sich alle, umgesetzt wurde sie jedoch nur von Amrei Timm (RV Lilienthal) und Sandra Wendt (Reit und Fahrsportzentrum Nord).

Als Austragungsort des Premierenturniers hatten die beiden Veranstalterinnen den RV Lilienthal ausgewählt. Mit zwei Reithallen und Casino, von dem aus man zeitgleich das Geschehen in beiden Hallen im Blick hat, bietet der Verein optimale Gegebenheiten. Als Richterinnen hatte man Dr. Doreen Peusch-Dreyer und Nicole Weisker gewinnen können. Die Teilnehmer konnten sich in einer kleinen Tour auf E-Niveau und einer großen Tour auf A-Niveau um Siege und Platzierungen bewerben. Die Gesamtwertung ergab sich aus vier Teilprüfungen: Bodenarbeit, Dressur, Springen und Theorie. Es gab jeweils eine Einzelwertung und eine Manschaftswertung. Knapp vierzig Starter aus fünf Vereinen traten mit sechsundzwanzig Schulpferden an. Jeder Verein stellte mindestens zwei Helfer, so dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet war. In der Kleinen Tour setzte sich die Mannschaft vom RFC Niedervieland (120,4 Punkte) durch. Das zweitbeste Ergebnis lieferte der RV Lilienthal (114,6 Punkte) vor dem Reit- und Fahrsportzentrum Nord (111,2 Punkte). In der Einzelwertung siegte Alexa Matern vom RFC Niedervieland mit 31,6 Punkten vor ihren Vereinskolleginnen Lilli Pösel (30 Punkte) und Finja Nobel (29,9 Punkte).

In der großen Tour konnte der RV Lilienthal mit 113,1 Punkten einen Heimsieg feiern. Platz zwei belegte das Team des RV Hubertus mit 98,7 Punkten. Das drittbeste Ergebnis erzielten die Reiter des RC St. Georg mit 78,4 Punkten. Die Einzelwertung brachte mit 30 Punkten Charlotte Bernard vom gastgebenden Verein als Siegerin hervor. Auch an zweiter und dritter Stelle platzierten sich mit Isis Kazmierczak (29,4 Punkte) und Marlene Bernard (28,1 Punkte) zwei Amazonen des RV Lilienthal. Richterin Dr. Doreen Peusch-Dreyer zeigte sich erfreut über die Initiierung des Schulpferde-Cups: „Es ist gut, dass die Schulpferdereiter durch den Cup eine eigene Plattform haben, sich untereinander zu vergleichen. Es ist motivierend, sich einer Beurteilung zu stellen“. Richterkollegin Nicole Weisker ergänzte: „Schön ist auch, dass die Reiterinnen und Reiter hier Dressur und Springen zeigen müssen“. Beides Richterinnen lobten die gute Organisation und die nette Atmosphäre und stehen gerne für die im kommenden Jahr angepeilte Veranstaltung zur Verfügung.

Julia Würzburg

Bild (Julia Würzburg)