Ponyteam Bremen kommt glücklich von der Goldenen Schärpe in Hessen!

Unter 27 Mannschaften mit 136 Startern schlugen sich die 5 Bremer unter Leitung von Inken Tittel achtbar und erreichten mit 337,7 Punkten Rang 18!

Rebecca Achelis konnte zudem Platz 15 in der Einzelwertung erzielen.Der Wettkampf im Deutschlandpreis der Pony-Vielseitigkeit begannmit der Theorieprüfung: volle Punktzahl für Team Bremen war ein guter Start. Dann ging es weiter mit dem Warm-Up für den 2000m Geländelauf, der für die sportlichen Bremer kein Problem darstellte. Anschließend wurde es ernst mit der Dressur, die auf zwei Vierecken geritten wurde. Ungewohnt war die Situation für die jungen Reiter: allein und auswendig sowie ohne Gerte war die Prüfung zu reiten, inklusive Einreiten von außen. Vielseitigkeit eben! Hier schlugen Noten zwischen 6,5 und 7,1 (Rebecca Achelis mit Delano, Bremer RC) zu Buche. Zwischendurch wurde immer wieder das absolut anspruchsvolle Gelände abgegangen, die Gesichter der Bremer wurden blass, hatte noch keiner von ihnen so einen Kurs je gesprungen. Abends kam dann Joachim Palmer aus Tarmstedt, der mit den Bremer Reitern in den letzten 3 Monaten das Geländereiten trainiert hat und gab wichtige Tipps und Selbstvertrauen.
Dann kam Tag 2 und es ging richtig zur Sache im Gelände! Vicki Pragal und Liz (RV Hubertus) gingen als erste an den Start und kamen sicher ans Ziel, das gab den nächsten Reitern Mut. Auch Vickis Grundwertnote von 7,3, von der wegen einer Volte Abzug erfolgte, sodass 6,1 verblieb, stimmte die Bremer froh. Als zweite gaben Emily Honermeier und ihr kleiner Cisko (RC Wümme) alles und flogen nur so über die Sprünge! 7,7 war der verdiente Lohn für eine tolle Runde! Auch Rebecca Achelis und Delano (Bremer RC) sausten sicher durch den Kurs und holten eine weitere 7,7 für das Team Bremen. Joachim Palmer war hochzufrieden und freute sich mit den Reitern. Da jeweils die drei besten Reiter des Teams je Disziplin in die Wertung gehen, konnten Joschua Dietze, RG Schimmelhof, und Anna Pragal, RV Hubertus, es leicht verschmerzen, dass beide das Ziel nicht erreichen konnten (so wie es auch 25 anderen Reitern aus dem großen Starterfeld von 136 Reitern erging). Allerbester Laune ging es also zum Länderabend und eine tolle Reiterparty ging richtig ab….
Am Sonntag stand dann um 08:00 das Vormustern auf dem Programm. Dementsprechend wurden die Ponys auf Hochglanz gebracht und gekonnt an der Hand vorgestellt. Auch hier zahlte sich das Üben bei Birgit Wellhausen aus: Anna und Vicki Pragal holten jeweils eine 8,0, Emily Honermeier trabte mit dem kleinen Cisko für eine glatte 9,0 und Rebecca Achelis machte ihre Sache so gekonnt mit Delano, dass es dafür eine 10,0 von den Richtern gab. Um 10:30 ging es mit dem Stilspringen weiter. Auch hier war Vicki Pragal Startreiterin im Team Bremen und sie machte es hervorragend: 8,7 war die Note, die alle strahlen ließ. Dann kamen Emily und klein Cisko, der mittlerweile zum Publikumsliebling avanciert war. Beide waren flott und fehlerfrei unterwegs, allerdings war die Parcourszeit für das M-Pony sehr eng gesteckt. So gab es 0,1 Zeitfehler und die Endnote von 7,3. Als 3. Bremerin ging Rebecca Achelis mit Delano in den Parcours und holte sicher 7,1 für das Team. Auch Joschua Dietze kam mit seinem Nobody durch, hatte aber einen Abwurf zu verzeichnen und damit 6,8 als Endnote. Anna Pragal beendete ebenfalls glücklich, aber nicht ganz fehlerfrei den Kurs. Dann wurde gerechnet und am Ende belegte Westfalen I den ersten Rang. Die Dominanz der Westfalen war erheblich, insgesamt 4 Teams platzierten sich unter den ersten 15. Auch die Rheinländer waren super in Form und belegten mit ihren 3 Teams die Plätze 2, 6 und 11. Auf Rang 3 landete das Team Baden-Württemberg. Holstein belegte mit seinen Mannschaften die Plätze 5 und 20. Hannover landete auf 8 und 17, direkt vor den Bremern. Auf den weiteren Rängen folgte Hamburg nach Bremen auf Platz 19. Weser-Ems landete mit 3 Teams auf den Plätzen 12, 23 und 25. Die Gastgeber aus Hessen erreichten die Plätze 7 und 16. Für das Bremer Team war dieses Turnier ein wahnsinns Erlebnis und alle haben die tolle Stimmung genossen. Auch in sportlicher Hinsicht war die Herausforderung groß und die Konkurrenz beeindruckend. Zum Abschluss stand fest: das Projekt Goldene Schärpe hat geklappt- wir machen weiter!

Inken Tittel